Die Körperschaftsteuer

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Personen- und Kapitalgesellschaften unterliegen in Belgien gleichermaßen der Körperschaftsteuer. Gleiches gilt für belgische Betriebsstätten deutscher Stammhäuser.

 

Gewinnentnahmen aus Personengesellschaften sind nach belgischem Verständnis unter steuerlichen Gesichtspunkten Dividenden.

 

Gewinnentnahmen aus Betriebsstätten sind in Belgien steuerfrei und werden in Deutschland in Anlehnung an das deutsch-belgische Doppelbesteuerungs-abkommen grundsätzlich freigestellt.

 

Der zu versteuernde Gewinn schließt einerseits den ausgeschütteten Gewinn und andererseits den Gewinn, der den Rücklagen zugeführt wird, ein. Auch betroffen sind Vergütungen jeder Art, die an Verwaltungsratsmitglieder oder an andere, mit der Überwachung der Geschäftsführung beauftragte Personen gewährt werden, soweit diese Vergütung nicht für die tägliche Geschäfts-führung der Gesellschaft ausgezahlt werden.

 

Zu den nicht abzugsfähigen Betriebsausgaben bei Körperschaften zählen: Ausgaben hinsichtlich der Erfüllung von Verpflichtungen, die der Gesellschaft aufgrund ihrer Satzung oder ihrem Gesellschaftsvertrag auferlegt sind; die Körperschaftsteuer; die den Verwaltungsratsmitgliedern und den Kommissaren für die Überwachung der Geschäftsführung gewährten Tantiemen.

 

Der Normalsatz der Körperschaftsteuer liegt in Belgien bei 33,99 % (33 % zzgl. 3 %. Krisenzuschlag). Einkommen bis 25.000 EUR unterliegen einem Körperschaftssteuersatz von 24,99 %. Einkommen bis 90.000 EUR 31,93 % und Einkommen zwischen 90.000 EUR und 322.500 EUR 35,54 %.

 

Der Verlustvortrag ist in Belgien unbegrenzt möglich. Einen Verlustrücktrag sieht das belgische Steuerrecht nicht vor.



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